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im Denkteich

Ich mag den November nicht. Es wird schnell dunkel, die Frustrationsgrenze der gesamten Menschheit liegt ganz weit unten. Die Welt dreht sich weiter und mitten drin da bin ich. Und mir sind es derzeit zu viele Dinge....die da so auf mich ein prasseln. Ich mach viel mit den Kids, damit aus Ihnen was wird. Das ist mein Job. Aber ist es nicht auch die Sache meines Partners? OK ich bin Mutter, Hausfrau, Ehefrau, Geliebte, Freundin aber wo in alles in der Welt bleibe ich dabei? Warum vergesse ich mich bei all den Dingen immer selber? Warum hat mir das keiner beigebracht auch mal nein zu sagen. Auch mal zu sagen ich kann nicht mehr. Obwohl das hab ich ja schon geäussert aber es kommt nicht an. Aber ich kann wirklich nicht mehr. Ich wüsnchte mir nichts sehnlicher als mal eine Nacht richtig durchzuschlafen. Ohne das jemand was von mir will, und da ist es egal ob es ein quängelndes Kind ist oder ein Partner der der Meinung ist sich seine sexualeinheit abzuholen. Ich möchte mal nicht hören kannste mal, machste mal...ich möchte einfach mal ich sein. das machen was ich möchte und was meine bedürfnisse sind. und wenn mich doch alle ach so sehr lieben, warum bekommen sie das dann nicht mit, oder gehen gekonnt drüber hinweg? ich kann das einfach nicht glauben. lieben heisst doch auch zu sehen wenn es meinem gegenüber nicht gut geht. und dann muss ich doch anfangen mir gedanken zu machen. und irgendwas in die wege leiten. nicht darauf warten das mein gegenüber mir was sagt, denn nur zu gut weiss ich das man manches mal einfach zu sehr im wald steht als das man sich zu wort melden könnte. ich bin doch nicht feinfühliger als der rest der welt. das kann nicht sein und das ist auch so nicht. manchmal weiss ich einfach nicht weiter.

12.11.10 12:46, kommentieren



die zeit rast

alles ist hektisch.....erst kind krank, dann ich krank, dann anderes kind krank....hier da trallala....immer weiter immer weiter, ob man kann oder nicht, ob man will oder nicht.... in der letzten woche habe ich einige gedanken verdrängt----andere waren dafür enorm present.... was ist wenn mit meinen kindern hier jetzt noch was passiert? wie würde ich das verkraften? der wunsch sich darüber mal mit jemanden zu unterhalten. und immer wieder kehren meine gedanken zurück zu ihm. denn ich weiss mit ihm könnte ich darüber reden und er würde mir bei weitem nicht nach dem mund reden. er würde reden wie ein freund redet. dann diese sehnsucht...riechen, schmecken, leidenschaft ....bei einer situation in der letzten zeit musste ich ganz bewusst an ihn denken...das hat mich sehr zum strahlen gebracht. und freude das ist das was mein herz braucht, ganz dringend!!!! unbedingt! einfach mal dem alltag entfliehen...das wär so schön...

23.11.10 13:42, kommentieren

Freundschaft

wie definiere ich Freundschaft? wieder einmal bin ich an einem Punkt in meinem Leben angekommen, wo ich alles hinterfrage, neue Ansichten sich auftun und es einfach auch schwierig ist, immer nur zu zu denken. Nehme ich ihn als Beispiel. Ich könnte mir vorstellen, das er auch gerne ein Freund von mir sein möchte. Aber sobald ich das schreibe, frage ich mich ob er das überhaupt kann? ist er in der Lage, meine Sorgen und Gedanken zu teilen? Will er sich da überhaupt Zeit für nehmen? Auch im Nachgang, denn nicht alles was ich sage ist einfach zu verstehen und so manch ein mal muss man da auch länger mit "schwanger" gehen, bis man es verstanden hat. oder eben auch nicht versteht, aber es einfach akzeptiert. und kann ich eben einfach solche freunde in meinem freundeskreis gebrauchen, die einfach nur so akzeptieren ohne auch nur den geringsten gedanken zu verschwenden warum die dinge nun so sind wie sie sind? kann ich ihm nicht vielleicht doch einfach nur den vorschlag machen, einfach eine sexfreundin zu sein, ohne das wir uns über unsere leben austauschen? würde das die sache einfacher gestalten? und warum traue ich mich nicht, das in eine einfach und klar strukturierte mail zu verfassen? warum will ich ihm scheinbar nicht vor den kopf stossen? ist doch total egal. ob er in meinem leben ist oder nicht? oder etwa nicht? scheinbar nicht sonst würd ich nicht so viel denken. aber warum ist es mir nicht egal? bisher habe ich keinen nutzen davon? aber so geht es mir nicht nur mit ihm. so geht es mir mit diversen leuten in meinem umfeld. viele habe ich seid dem tot schon abserviert....ich bin ein eigenbrötler geworden und ehrlich gesagt, finde ich das gar nicht so verkehrt. um zu wissen was besser ist, viele bekannte, wenige freunde....oder noch mehr bekannte, und mehr freunde, müsste ich das ausprobieren. dann müsste ich aber auch noch viel mehr von mir preis geben und das will ich auf keinen fall. aber warum nicht? gerne dürfen die leute merken, wenn es mir schlecht geht. aber ich glaube ich habe einfach keine lust mehr mich dafür entschuldigen zu müssen. oh diese gedanken machen mich mürbe...

26.11.10 12:30, kommentieren